Verhaltenstherapie
Die meisten Probleme haben zwei Ursachen:
Entweder handle ich ohne zu denken oder ich denke ohne zu handeln.
Die Verhaltenstherapie ist an sich eine „Mitmachtherapie“.
Sie geht davon aus, dass sich unsere Art zu Leben durch die früheren Lernerfahrungen entwickeln (Entstehungsbedingungen), jedoch aus bestimmten Gründen nicht einfach so verändern lassen (aufrechterhaltende Bedingungen). Das kann sowohl bei erfolgreichen aber auch Verhaltensweisen sein, die zu enormen Problemen führen. Solches dysfunktionales Verhalten, das sich im Handeln, Denken, Fühlen und in Körperreaktionen zeigt, erscheinen für Verhaltenstherapeuten ursächlich für psychische Störungen.
Das Ansetzen eben an diesen „Problemzonen“ sowie das Einbinden der erfolgreichen Lebensregeln der Menschen (Ressourcen) hat die Verhaltenstherapie nachweislich so erfolgreich gemacht. Allerdings ohne die Anwendung des Gelernten in den Alltag, können 50 Minuten pro Woche nur wenig bewirken. Daher trägt Ihr Engagement in der Behandlung maßgeblich dazu bei, dass Sie Ihr Leben schnellsmöglich wieder nach Ihren Vorstellungen gestalten können.
Therapieangebot
- Einzeltherapie bei Erwachsenen
(ab 18.LJ) - Angststörungen
- Depressive Störungen
(akute sowie chronische Depressionen) - Posttraumatische Belastungsstörungen
- Somatische Belastungsstörungen
(DSM-V)
Psychoonkologie
Das Leben wurde uns wie viele andere Dinge gegeben. Einige erscheinen wundervoll und andere tragisch. Das Wichtigste dabei ist die Freiheit zu entscheiden, wie wir auf das reagieren wollen, was uns das Leben gibt.
Psychologische Betreuung von Menschen, die von einer Krebserkrankung betroffen sind.
Eine Krebsdiagnose kann für die Betroffenen und deren Angehörige ein Schock sein. Sowohl die Erkrankung als auch die oft invasiven Behandlungen können massiven Einfluss auf das bisherige Leben haben. Jedoch nicht nur die körperlichen Veränderungen sondern auch die Auswirkungen auf die eigene Persönlichkeit („Ich erkenne mich manchmal selbst nicht wieder.“) verlangen manchmal übermenschliche Anpassungsleistungen. Sehr gern stehen wir Ihnen in allen Phasen der Erkrankung zu Verfügung, um mit Ihnen Ihren Weg durch die Erkrankung zu finden.
Für eine optimale psychoonkologische Versorgung sind wegen der Komplexität enge Kooperationen zwischen den einzelnen Behandlerteams unabdingbar. So findet eine enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinschaftspraxis Martin, Geißler, Klabes, der Tumorberatung Pirna sowie dem Schmerzzentrum Rödertal und der Home Care Sachsen e.V. statt. Bei Bedarf unterstützen uns zudem bekannte Psychiater und Hausärzte.
Therapieangebot
- Krankheitsverarbeitung
(nach Diagnose, während Behandlungen, in der Re-Entry- Phase sowie am Lebensende) - Psychologische Symptomkontrolle
(z.B.: Schmerzen, Fatigue, Schlaf) - Angehörigen Gespräche
- Hausbesuche
(im Umkreis: Pirna – Dresden – Kamenz – Neustadt/Sa. – Glashütte)